Fotos, Texte, Videos von Wils, Gitarrist und Sänger bei schwestergaby
Termine, Infos und Sound von der Konstanzer Rock- und Bluesrockband schwestergaby
Email: schwestergaby@gmail.com
Nächster Auftritt:
Stadtgarten bei Rosi - 29.6.12 - 19:00 Uhr
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Based on Catching Elephant, theme by Andy Taylor
Happy together
Ideales Wetter und klasse Band gestern abend am Hörnle ;-)
Kann ich nur empfehlen. VDELLI, ein klasse Bluesrocktrio aus Australien, am 5.6.12 im Kulturladen. Und die Supportband hat es auch in sich. Zückt eure Kalender.
Monsterparty am Montagabend. 6 Wandergitarren rocken den vollen Kula. Monsters of Liedermaching auf Tour. *****
Lost in the Audience
Zum Abschluß meines Osterurlaubs war ich am Freitag im Kula. Anlaß war die gut beworbene Releaseparty der ersten CD von Cirque Royal, einer Konstanzer Band. Als Gäste waren Purified Black und Krautfass 3000 mit auf der Bühne. Frag mich jetzt bitte niemand, welche Musikrichtungen an dem Abend geboten wurden. Ich hab den Überblick über die aktuellen Musikschubladen völlig verloren. Kein Wunder, wenn man vermutlich der Älteste im Publikum war. Es sahen zwar noch ein paar weitere Herren und eine Dame etwas älter aus, aber das lag vermutlich nicht am Alter ;-)
Zu den Bands: Hohes Niveau und wirklich ansprechende eigene Sachen. Mir haben die CD-Releaser am besten gefallen. Ein prima Set, mit viel Soundexperimenten auf Basis knackiger Rockmusik. Sympathisch waren auch die fehlenden Starallüren.
Durch die Performance von Herrn H. am Drum von Purified Black wurde ich in die “gute” alte Zeit des Hardrock zurückversetzt. Damals wurde am Drumset noch richtig gearbeitet. Da flogen Stöcke und Haare im künstlichen Nebel. Gracie Herr H. für diesen Hard & Heavey Flashback.
Zum guten Schluß der Party gab es noch “Alltägliches Nichts” von Krautfass 3000. Auch hier hat der Drummer das elektrische Experiment gekonnt zusammengehalten. Hat mich etwas an die guten alten CAN erinnert. E-Music mit analoger Unterstützung von Bass, Drum und Trompete. Mutig und gekonnt.
10 Tage Rock mitten in Locarno.
Ich miete die Wohnung links mit dem Balkon ;-)
Noch ein paar Tage und es ist wieder soweit. Konstanz steht unter Strom und wir auch. Die ersten Narren schleichen bereits durchs Städtle und warten sehnsüchtig auf den “Schmotzigen Dunschtig”, an dem es vermutlich wieder ordentlich scherbeln wird. schwestergaby rockt wie seit 14 (?) Jahren in der Glassplittergasse im PAN beim Griechen, die einzigsten Kneipe, die an diesem Guggenmusiktag eine Rockband bietet.
ευχαριστώ πάρα πολύ Salvas, Costas und die Schönheiten hinter der Theke ;-)
Morgen, Dienstag 7.2.12, Wishbone Ash im Kulturladen. Hätte nie gedacht, dass ich die jemals Live sehen werde. Meine erste Scheibe von WBA hab ich glaube ich schon fast 40 Jahre. Freu mich auf morgen, auch wenn “nur” Andy Powell von der Originalbesetzung dabei ist, während sein alter Kollege Martin Turner mit einer eigenen Wishbone Ash Truppe auf Tour ist.
schwestergaby auf tumblr. Die Umstellung hat funktioniert. Es sind noch nicht alle Daten migriert, aber das wird sich die nächsten Tage ändern. Anbei schon mal ein Bild von der schwester, die am 4.2. im Bokle auf der Bühne steht.
Das ich das noch erleben darf. Alan vom Kula hat Johnny Winter nach Konstanz geholt. Ihr könnt ihn am 16.3.12 Live im Kulturladen erleben.

schwestergaby beendet das alte und beginnt das neue Jahr im PAN an Silvester in der Triobesetzung. Wer Bock und Zeit hat kann gerne zwanglos im PAN vorbeischauen. Der Eintritt ist frei. Wir starten um 23:00 Uhr und pausieren von 00:00 bis 00:30 Uhr. Danach geht es weiter bis ca. 3:00 Uhr. Wir würden uns freuen, wenn wir zusammen ins neue Jahr rocken würden.

schwestergaby war am Samstag zum ersten Mal in Überlingen bei der Kneipennacht engagiert. Der Veranstalter hatte genau die richtige Lokalität für uns ausgesucht. Wir waren im Galgenhölzle, einer urigen Livemusikkneipe, die schon in den 70ern die Szenekneipe in Überlingen war. Genau aus dieser Zeit schallte auch Rockmusik aus den Boxen. Etwas eigenartig war allerdings, dass das Publikum, welches sich an den Tischen und am Tresen tummelte, nicht aus 68ern, sondern zum großen Teil aus Oberstufe-Schülern bestand. Wir hatten schon Befürchtungen, dass wir die falsche Band an diesem Abend wären.
Kneipennacht in Konstanz
Am Samstag hab ich mir die Konstanzer Kult Kneipennacht der Stars gegönnt, um mal nach alter MuPo Art mit verschränkten Armen nach der Konkurrenz zu schauen ;-) Außerdem wollt ich mal etwas über Coverbands schreiben, die normalerweise nur selten in den Medien auftauchen. Wen interessiert schon eine Coverband am Tag danach. Es ist so wie bei der Zeitung. Die Zeitung von gestern taugt gerade noch zum Fisch einwickeln. Wie ihr seht, bin ich heute etwas provokativ drauf ;-) Zum Thema Covern sag ich am Schluß des Artikels noch etwas.
15 Bands waren im Angebot, 3 hab ich geschafft. Zuerst ging es in den Wolkensteinsaal zur HERMAN DUNKEL & THE CCR TRIBUTE BAND. Die Jungs kommen aus der Gegend um Freising und haben sich, der Name sagt es ja schon, John Fogertys CCR verschrieben. Das ist ihnen auch gut gelungen. Die Band klang von den Gitarren her richtig gut nach 70er Sound. Kein Wunder mit 2 Fender Bassman. Ihre Spielweise war auch an den minimalistischen, aber sehr ausgefeilten Songaufbau von CCR angelehnt. Das einzigste was nicht so ganz gepasst hat war die Stimme. Aber wer kann schon Fogerty nachahmen. Alles in allem eine gute CCR Tribute Band, die recht tough rüberkommt und ihr Ding eigenwillig durchzieht, ohne großes Interesse John Fogerty Note für Note exakt zu kopieren.
Weiter ging es ins Steg 4 zu der AC/DC Tribute Band BLODDY ONION aus dem Stuttgarter Raum. Ich kam genau in der Pause und hatte freie Fahrt bis vor die Bühne. Dort hat mich der Sänger herzlich begrüßt, und wir haben erstmal gefachsimpelt. Ein echt netter Typ, dessen Stimme, wie ich nachher hören konnte, verdammt nach Bon Scott klang. Beeindruckend. Auf dem Bild oben seht ihr Angus Young von den Bloody Onion. Der Gitarrist wirkte auf mich auf den ersten Blick wie ein Physikstudent, der nebenbei in einer AC/DC Coverband sein Studium finanziert. Als der dann loslegte sah er immer noch so aus, aber hey, der Junge klampft auf seiner SG von Epiphone wie Angus. Augen zu und du meinst der Meister persönlich gibt dir ein Ständchen. Augen auf und du siehst einen jungen Gitarrero vor dir, der völlig lässig den Angus macht. Hut ab. Sein “Bruder” unterstützt ihn dabei stilecht auf einer Gretsch mit nur einem Tonabnehmer. Die beiden harmonieren wie die echten Brüder und produzieren einen fetten AC/DC Gitarrensound erster Güte.
Bass und Drum stehen dem in nichts nach. Im Gegensatz zur Jugend an den Gitarren, werden Bass und Drum bei Bloody Onion von 68ern (oder 75ern?) bedient. Am Drum passiert genau das, was ein AC/DC Song braucht. Puff, Paff, Puff,Paff, und das präzise auf den Punkt. Sieht einfach aus, ist aber schwierig. Noch einfacher scheint es für den Basser zu sein. Der macht nämlich nur Bumbumbumbumbum. Aber, nur wenn du Puff, Paff genau an der richtigen Stelle mit Bumbumbumbum zusammenbringst klingt es nach AC/DC. Und es hat danach geklungen.
Zum Abschluss des Abends war ich bei Mick Jagger, genauer bei STONED, einer Rolling Stones Tributeband aus ?. Nachdem mir AC/DC schon gut gefallen hat, waren STONED dann mein persönlicher Höhepunkt dieses Abends. Ich bin nicht der absolute Stonesfan. Es gibt eine Menge Songs, die ich liebe, es gibt aber auch welche, die mir nichts sagen. STONED haben in ihrem letzten Set genau die gespielt, die ich liebe, bezw. mit schwestergaby teilweise selber spiele. Was mir an STONED besonders gefallen hat, war die Art und Weise, wie sie die Stones “tributet” haben. Das ging ab wie Schmitz Katze. Da wurde nichts geklont, sondern alles frei interpretiert und teilweise sicher auch improvisiert. Einige Nummern haben mir von den STONED sogar besser als von den Stones gefallen. Irgendwie war da mehr Druck drauf und es klang kompakter. Klarer Fall von Geschmacksache. Egal wie. Das Publikum war begeistert, ich auch.
So, für das Thema Coverband hab ich jetzt doch keinen Bock mehr. Kommt in einem der nächsten Artikel ;-)