Hoch oben über dem See, nur wenige Meter vom Mond entfernt, transportiert ein lauer Wind Klangfetzen in die Weiten der Unendlichkeit, zu fernen Sternen, in dunkle undurchdringliche Wälder, in verlassene Dörfer, in enge Kuhställe, in bebende Schlafzimmer und feuchte Keller. Es klingt nach Fender, nach Bass, nach 5 Saiten. Das ist der Sound der Ewigkeit, der Sound, den die Vergangenheit nie vergessen hat. Bum Bum Bum.
Ideale Voraussetzungen gestern bei den Bisons. Eine Menge Leute haben diese herrliche Nacht ausgenützt und mit der schwester die milde Sommernacht genossen. Sehr schön. Das können wir gerne wiederholen ;-)
Laut Wettervorhersage wird es Freitag ordentlich heiß. Das wäre z.B. ein Grund Freitag Abend zum abkühlen in die Höhen des Bodanrück zu fahren und als Bonus ein schwestergaby Konzert vor der Bisonstube mitzunehmen. Wir akzeptieren natürlich auch andere Motivationen, wenn auch nicht alle ;-)
Bereits zweimal haben wir bei den Bisons gerockt und immer waren wir haarscharf davor das Konzert wegen dem Wetter absagen zu müssen. Beim ersten Mal war es arschkalt, beim zweiten Mal hat es den ganzen Freitag geschüttet und erst aufgehört, als wir mutig die Anlage aufbaut haben. Dieses Mal sieht es tatsächlich nach Kaiserwetter aus. Ich kann euch nur empfehlen die momentane Wetterlage auszunützen und eine milde Sommernacht mit der Schwester bei den Bisons zu verbringen. Die Atmosphäre da oben ist einmalig. Klarer Sternenhimmel, fetter Mond und der Geruch nach wildem Tier versetzen euch in die richtige Stimmung für “Bad Moon Rising” und “Born to be wild”. Also nichts wie hin. Folgt den Rauchzeichen.
Samstag haben wir bei den Blues Bikers gerockt, einem Harleybikerclub from South Germany (Schwaben), der weitere Ableger in Deutschland und Italien hat. Mit dabei waren 2 Biker aus Milano, die bereits mit dem italienischen Bluesrocker Rudy Rotta auf der Bühne standen. Es war für uns also nicht einfach bei diesem fachmännischen Publikum zu punkten. Wir kamen mit 100, 80 und 66 Punkten zusammen auf 246 von maximal 300 Punkten. 100 für Michi, 80 für Gaby und 66 für mich. Dank der schwestern haben wir also ganz gut abgeschnitten. Ich hab dann heute morgen die Anlage alleine ausgeladen und damit meine Punktzahl nachträglich etwas erhöht ;-)
schwester gaby grüßt die Blues Bikers und hofft, dass alle wieder gut nach Hause gekommen sind. Es wurde doch recht spät, und der oder andere hatte am Sonntag ja noch mehr als 700 km auf der Harley vor sich. Born to be wild.
Die Nacht ist so heiß. Das passt irgendwie auf die heutige Nacht. Damals vor 32 Jahren, als der Song, der im Bild steckt, entstand, gab es auch heiße Nächte, allerdings weniger durch die Klimaerwärmung. Wir glühten von innen ;-)
schwestergaby hat einen alten High Voltage/Scherben Schatz ausgegraben und neu interpretiert. Das Ergebnis hört ihr, wenn ihr auf das Bild klickt.
Update: Der Song ist nicht mehr im Bild, sondern eine Zeile weiter im Stream.
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Und hier das Original. “Heut Nacht” von den Scherben:
Platz ist auch in der kleinsten Hütte (für ein Trio). So klein ist das Jamilz Pub in Radolfzell allerdings nicht. 100 Zuschauer passen dort schon rein, und so viele waren es auch durchgehend. Die schwester war gut drauf, und die Ressonanz des Publikums durchweg positiv bis begeistert. Besonders interessant fand ich folgendes Feedback eines Zuschauers:
“Hätte nie gedacht, dass zwei Frauen und einer der aussieht wie ein Deutschlehrer oder Gärtner so rocken können. Unglaublich!”
Gärtner wäre ja noch ok. Aber Deutschlehrer? ;-)))
Hier noch der Link zum Südkurierartikel und nachfolgend ein Zitat daraus:
Musikalisch wirklich anspruchsvolle Formationen durfte man am Samstag freilich nicht erwarten. Bei fast allen Bands handelte es sich um so genannte Cover-Bands, also Gruppen, die Stücke namhafter Interpreten zum Besten gaben. Nicht immer kam dabei das Beste heraus. Einige der Bands – ohne hier Namen nennen zu wollen – hätte ein wenig mehr Übung und Einstudierung ihrer Stücke gut zu Gesicht gestanden. Das tat der zum Teil ausgelassenen Stimmung in den unterschiedlichen Kneipen jedoch keinen Abbruch.
Fazit schwestergaby: Coverbands müssen nicht viel proben wenn sie die richtigen Songs in der Setlist haben. Außerdem lohnt proben nicht wirklich, weil anspruchsvoll werden Coverbands eh nie. Dem Publikum von Coverbands ist es egal wie gut oder schlecht die Band ist.
Sodele. Für schwester gaby ist die Fasnacht zuende. Die Stimme ist angeschlagen, die Stimmung war klasse. 2 Konzerte innerhalb von 3 Tagen am gleichen Ort und doch so verschieden. Diesmal kein Wasser auf dem Boden, sondern klebrige Cola ;-)
Es gab eine Menge positives Feedback wie das von einem Gast, der meinte jetzt musste er extra von Hamburg bis nach Konstanz fahren um so eine Band zu erleben. Da könnt ihr mal sehen wie gut ihr es in KN habt. Und jetzt bekommt ihr auch noch ein Konzerthaus, wenn ihr nicht dagegen stimmt.
Viele Grüße an Roy und Stefan, die sich die Zeit für diese zwei Gigs freigeschaufelt haben, um mit uns zu rocken. Die beiden “Jungs” haben immer noch schwester gaby im Blut. Das kriegen die vermutlich auch nie mehr raus ;-)
Jetzt gibt es erstmal eine Pause, und dann freuen wir uns auf den nächsten Gig im Shamrock mit Michi.
Es grüßt eure Familie Wilza

Man sieht auf dem Foto nur andeutungsweise wie die getaute Schneebrühe im PAN vor sich hin geschwappt ist. Damit haben wir gerechnet. Nicht gerechnet hab ich damit, dass sich diese Brühe genau unter meinen Füßen, meinem Bodentreter und meinen Kabeln sammelt. Früher war an der Stelle sicher mal ein Ablaufgitter.
Tja, so schwappte das dunkle Wasser vor sich hin. Abundzu schwammen Textblätter oder ein Mikrofon in der Brühe, meist dann, wenn sich die tobende Fasnachtsgemeinde auf die Band zubewegte und alles mitriss. schwester gaby ist bekannt für die Nähe zum Publikum. An Fasnacht steht das Publikum zeitweise sogar hinter einem, oder liegt uns zu Füßen ;-)
Aber das ist der Schmotzige. An diesem Tag sind alle Regeln außer Kraft gesetzt und die Atmosphäre brennt förmlich. Die Band triggert das Chaos an und bekommt alles zurück. Ho Narro. Bis Samstag.
Im Turm hat sich am Freitag an der Decke schon angedeutet, was die Stadt in zwei Tagen erwartet. Diese Bändel tun dem Sound übrigens gut.
Wie ich bereits vor ein paar Artikeln angekündigt habe, kann schwester gaby auch dieses Jahr der Tradition gerecht werden und tritt am Donnerstag im PAN auf und neu dieses Jahr auch am Samstag. Das wollte ich an dieser Stelle nochmal ganz laut schreiben für die, die das im letzten Artikel überhört haben ;-) Beim Auftritt im Turm gab es nämlich eine Menge Leute, die erstaunt gefragt haben: “Was, am Samstag auch?”
Wobei wir wieder beim Turmgig wären, der letzten Freitag prima über die Bühne ging. Thorsten Meinl hat sein neues Objektiv auf die schwestern und den älteren Herrn gerichtet und GottseiDank mit wenig Tiefenschärfe gearbeitet;-) Die Ergebnisse könnt ihr hier anschauen.
Bis Donnerstag.
Ho Narro. Das ist der Schlachtruf der Konstanzer Fasnacht, der bei Teilen der Bevölkerung Fluchtreflexe auslöst. Andere kruschteln schon seit Wochen in verstaubten Kisten auf der Suche nach passenden Klamotten um sich für die närrischen Tage eine zweite Identität zu schaffen. Wieder andere schließen ihre Keller, in die sie sonst zum Lachen gehen, und sind unter einer Maske plötzlich ausgesprochen lustig.
schwester gaby flüchtet an Fasnacht nicht aus der Stadt, sondern bietet den Narren im PAN wie jedes Jahr eine Rockparty vom Feinsten. Der Tradition entsprechend machen wir das mit unseren “alten” Bandkollegen Roy und Stefan. Da das PAN am “Schmotzigen” immer gerammelt voll ist, haben sich die Griechen entschlossen die Party am Fasnachtssamstag zu wiederholen. Ich weiß zwar nicht wie ich meine Stimme innerhalb von 2 Tagen wieder zum Klingen bringe, aber an Fasnacht ist das schlichtweg schei..egal.
Bevor die Narren am 11.2. die Stadt auf den Kopf stellen, rockt schwester gaby am 5.2. allerdings nochmal mit Michi im Trio im Turm. Andere Setlist andere Band. Im Turm wollen wir gepflegten Blues zum Besten geben. Meistens bleibt es allerdings beim Vorsatz ;-)
Das würdige Ende des Februars findet am 27.2. im Shamrock statt. Auch dort wieder in unserer Standard Trio Besetzung. Im Shamrock könnt ihr uns dann mitteilen welcher der Gigs euch am besten gefallen hat und ob wir durch die vielen Auftritte etwas dazu gelernt haben. Ho Narro.
Freitag Nacht waren die Schwestern mit Bruder in Oberschwaben um auch den Menschen dort badische Rockmusik näher zu bringen. Ingrid und Heinz vom Mohren haben das Wagnis auf sich genommen und schwester gaby, ohne sie jemals Live gehört zu haben, engagiert. So wie ich es verstanden habe, haben sie es nicht bereut. Wir auch nicht, obwohl wir zwischendrin immer wieder mal das Gefühl hatten die falsche Setlist dabei zu haben. Aber schon bei der nächsten Nummer sah das wieder ganz anders aus.
Es hat Spaß gemacht. Der Sound auf der Bühne war ideal, genauso wie die Schinkenbaguettes. Es hat gegroovt ohne Ende und die Soli wurden länger und länger. Am Schluß, so Richtung 2:00 Uhr, nach mehreren Zugaben, sind mir fast die Finger abgefallen. Aber da musst du durch wenn du für Baden spielst.
Zm Schluß noch ein Dankeschön an die 2 Mengener “Jungs”, die uns bei der Behebung eines technischen Problems geholfen haben, und natürlich an Ingrid, Heinz und deren Team, die Bands im Mohren eine prima Plattform für Livemusik bieten.
Der letzte Senf